Die Flora und Fauna der Alpen ist unvollständig ohne den Bernhardiner. Er wurde von den Augustiner-Mönchen im Hospiz auf dem Großen St. Bernhard gezüchtet, um Lawinenopfer oder Menschen, die im Schnee verloren gingen, zu finden. Schon Napoleons Soldaten beschrieben die hilfreichen Hunde, die ihnen im Schnee zu Hilfe kamen.

Legendär ist der Lawinenhund Barry, der im 19. Jahrhundert 40 Menschen das Leben gerettet haben soll. Hartnäckig hält sich die Folklore, Bernhardiner mit einem Fäßchen um den Hals darzustellen. Angeblich sollen die Hunde damit den Lawinen-Opfern ein wärmendes Schnäpschen angeboten haben. Da Schnaps aber eher die Unterkühlung fördert, sind sich die Alpen-Historiker nicht mehr so sicher. Vermutlich war in dem Fäßchen aufbauendes Skiwasser gewesen.