Nach den zahlreichen Pistenkilometern, den Funparks, der Buckelpiste oder der Line im Tiefschnee wird es Zeit zum Einkehrschwung anzusetzen. So gehört die Wahl der richtigen Alm zum Skierlebnis, wie der Schnee in die Berge. Das Ambiente der Hütte saugt man schließlich mit ein. Wenn sich die Alpen an einem sonnigen Tag in ihrer vollen Pracht präsentieren muss man sich fast zwicken um sicherzugehen, dass man nicht träumt.

A zünftige Brotzeit soll die nötige Energie für den Nachmittag liefern. Jede Alpen-Region hat seine eigenen Spezialitäten, die es zu probieren lohnt. Gott sei Dank gibt’s auf der Alm koa Sünd und man kann sich a Speckknödelsuppn, a Kaspressknödelsuppn, de Kasnockn, as Gröstl, an Kaiserschmarrn, a Wiener (Schnitzel) oder an Topfenstrudel ohne schlechtem Gewissen gönnen. Dazu gibt’s dann traditionell a Skiwasser.

Nach vier Uhr, wenn die Bahnen langsam schließen, geht der Einkehrschwung in die zweite Runde und beim Après-ski wird fleißig weiter gewedelt. Bei Klängen von DJ Ötzi und Helene Fischer tanzt die Alm auf den Bänken. Es wird gefeiert, geflirtet und getrunken. Dabei ist die Einkehr im Dorf nahe dem Hotel, am attraktivsten, denn dann kann man nach dem Tanzen die Ski Schultern, gemütlich in Richtung Abendessen gehen und einen Schlachtplan für den Restabend ausarbeiten. Wie viele Einkehrschwünge ein solcher Skitag hat hängt vom Wetter, den eigenen Interessen und der Leistungsfähigkeit ab. Für manch einen scheint die Anzahl nahezu unbegrenzt.